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Mittwoch, 14.07.2010, 00:01
Es ist ein kleines oder mittleres Abenteuer, sich selbständig zu machen. Ein eigenes kleines Restaurant zu eröffnen. Neu gestalten, Dinge anschaffen, aufsperren, los legen. Learning by doing. 100 Stundenwochen durchstehen, innerlich müde und ausgelaugt sein, nach außen strahlen und motivieren. Den ersten eigenen Mitarbeiter einstellen. Speisekarten erstellen, Preise gestalten. Die ersten Gäste kommen, das erste Lob tut so gut. Weitere Gäste kommen, die Arbeit wird mehr, weitere Mitarbeiter einstellen. Dienstpläne erstellen, Lagerraum wird knapp, nie zu viel bestellen, dafür öfter. Tage, die von 6 Uhr Früh bis 22.30 Uhr dauern, kein Ruhetag. Schlaf wird knapp, Freizeit wird gestrichen. Im Winter ist dann geschlossen, da wird geschlafen und gelebt. Sehr viel Schweiß und Einsatz, doch es macht Spaß. An die eigenen Grenzen gehen. Von Liebe und Romantik träumen, die beide weit entfernt scheinen. Eine kaputte Ehe auf Abstand, die darauf wartet, geregelt zu werden. Mitarbeiter, die nett zu einem sind, man sich aber bewusst sein muss, dass es "nur" Mitarbeiter sind und man Haltung bewahren muss. Spaß in der Arbeit, trotzdem darf das Ruder nicht aus der Hand gegeben werden. Allen soll es gut gehen, aber... auch mir. In der Nacht aufwachen und es fällt einem erschrocken ein, dass noch kein Fleisch bestellt wurde... zum Telefonhörer greifen und um 3 Uhr Nachts vom Kopfolster aus Fleisch bestellen. Ein wirklich spannendes Abenteuer habe ich begonnen und es macht großen Spaß. Aber manchmal möchte ich einfach in den Arm genommen werden und gesagt bekommen, wie aufregend ich bin. Aber leider wird das wohl noch warten müssen. Prinzen machen glaube ich gerade Urlaub.


Montag, 04.05.2009, 13:20
Vertrauter Kaffeeduft kroch mir in die Nase und wohlig drehte ich mich noch einmal in meinem Bett herum, kuschelte mich in meinen Polster und zog mir die Decke bis über den Kopf. Es gab keinen Grund zum Aufstehen, ich hatte heute einen freien Tag und würde diesen langsam und auf leisen Sohlen herankommen lassen. Ich drehte das Radio an, reduzierte die Lautstärke und schloss noch einmal die Augen. Was bitte gab es schöneres als diese süße, träge Morgenstimmung an solch einem arbeitsfreien Tag? Die Sonne blinzelte schon keck durch die Vorhänge und die Vögel zwitscherten um die Wette. „I’m loving angels instead...“ sang Robbie Williams leise aus dem Radio und nichts, absolut nichts könnte diesen Tag noch trüben. Gleichmäßig atmete ich, zuerst ganz tief in meinen Bauch hinein, bis sich die Bauchdecke spannte und nach einer kurzen Atempause ließ ich all die verbrauchte Luft wieder zwischen meine Lippen hindurch aus meinem Körper hinaus strömen. Ein und aus und ein und aus, immer wieder. Meine Gedanken begannen sich zu lösen und schwebten sachte an der Decke. Das Bild von Sonne und Meer, weißen Möwen und Sandstrand erschien langsam vor meinem geistigen Auge und mir war, als strich eine Brise sanft über mich hin und lud mich ein ihr zu folgen. „Happy Birthday-ay to you, Ha-ppy Birth-day...“ erklang Stevie Wonders Stimme nun aus dem Radio und zog mich mit sich mit. „Happy Birthday...“ kam es wieder und irgendwie rissen mich diese Worte etwas unsanft aus meinem soeben so wundervoll begonnenen Tagtraum und irritierten mich auf eher unangenehme Weise. Ich versuchte mir Sonne und Meer zurück zu holen, aber kaum waren die Bilder wieder lebendig, kamen schon erneut die Wellen von „Happy Birthday“ in meinen Schlafraum, zu meinem Widerwillen jedoch keine Meereswellen, sondern Schallwellen und plötzlich schlich sich ein Gedanke bei mir ein, ein Gedanke, der mir offenbar diesen süßen, trägen Feiertagsmorgen trüben wollte. Ich versuchte gegen ihn anzukämpfen, doch Stevie Wonders Stimme drang erneut in meine Gehörgänge und ließ mich scheitern. Ich musste mich geschlagen geben und schließlich akzeptieren, dass heute... mein Geburtstag war. Nicht, dass ich ein Problem mit meinem Alter hätte, ganz im Gegenteil, ich war noch jung genug um nicht ans Altern zu denken. Doch irgendetwas störte mich an Geburtstagen, an meinem eigenen im Speziellen, wenn ich auch mit allen Worten dieser Erde nicht ausdrücken könnte, was es eigentlich war. Bedeutete Geburtstag nicht lachen, singen, feiern, Freunde treffen? Bekam man doch Geburtstagstorte, Geschenke (wenn ich auch zugegebener Maßen nicht notwendigerweise achtzig Paar Socken haben müsste, doch die Mühe zählte schließlich) und zahlreiche Glückwünsche von allerlei lieben Menschen, weshalb also war es für mich kein Freudentag, wo ich doch darüber hinaus zu allem Überfluss gar an einem Feiertag geboren war? Ob ich wohl schon immer diese innere Abneigung gegenüber diesem speziellen Tag verspürt hatte? Hatte ich nie Spaß daran gehabt? Doch, ganz dunkel erinnerte ich mich langsam.

Als ich in die Schule kam, war der Geburtstag etwas ganz Besonderes für mich gewesen, da jedes Kind an seinem Geburtstag ein kleines Geschenk von unserer Lehrerin bekam und an diesem Tag keine Hausaufgaben schreiben musste. So weit ich mich erinnerte, hatte ich diesem Tag schon wochenlang entgegen gefiebert, wodurch also war meine heutige, unverständliche Abneigung entstanden? Stevie Wonder hob zu einem letzten „Happy Birthday“ an und plötzlich entstand immer deutlicher ein bestimmtes Bild vor meinem inneren Auge. Ich war in der 2. Klasse Volksschule, Karli und ich hatten am gleichen Tag Geburtstag, ich zwar eigentlich erst am darauf folgenden Tag, da dieser jedoch schulfrei war, wurden wir kurzerhand beide gemeinsam gefeiert. Die Frau Lehrerin übergab jedem von uns beiden ein kleines Zündholzschächtelchen, über welches jeweils eine bunte Schleife gebunden war. Neugierig begannen wir beide die Bänder zu lösen um in die winzigen Schachteln spähen zu können. Dummerweise war ich so aufgeregt, dass sich mein Band verknotete und ich noch damit beschäftigt war, als Karli sein Geschenk bereits aus seiner Schachtel befreit hatte. Mit einem Freudenschrei fuhr er von seinem Sitz hoch und jubelte laut, dass er sich schon immer so einen lieben, kleinen Frosch gewünscht hatte. Alle Mitschüler scharten sich um ihn, während ich einsam und verlassen in meiner Bank sitzen blieb, wo ich mit hochrotem Kopf gegen den Knoten in der Schnur ankämpfte. Gleich hatte ich es jedoch geschafft und würde sehen, was in meiner Schachtel war. Ob auch ich so einen Frosch bekäme? Meine Mutter wäre bestimmt nicht sonderlich begeistert über ein derartiges Geschenk, aber ich könnte meinen neuen Freund doch heimlich in einem Gurkenglas unter meinem Bett halten und ihn nur hin und wieder ans Fenster in die Sonne stellen, damit er nicht krank würde. Mitten in meine Überlegungen hinein ging die Schulglocke und die Schule war zu Ende. Karli packte seine Schultasche und rannte mit seinem neuen Schützling freudestrahlend aus dem Klassenzimmer, gefolgt von all den anderen Kindern unserer Klasse. Schnell packte auch ich meine Sachen zusammen und beschloss, die Schachtel draußen auf dem Schulhof zu öffnen. Dort erwartete mich jedoch bereits meine Mutter, die eilig auf mich zulief, als sie mich erblickte und mir zu verstehen gab, dass ich mich beeilen sollte, da sie eine Überraschung für mich hätte. Schnell schob ich die Zündholzschachtel mit dem nach wie vor ungewissen Inhalt in meine Hosentasche und folgte ihr. Eiligen Schrittes bewegten wir uns auf den Marktplatz und das Cafe Mirabell zu. Mit feierlichem Gesicht deutete mir meine Mutter einzutreten und wir setzten uns an einen Tisch in einer Fensternische, wo ich mir den größten Eisbecher bestellen durfte, der auf der Karte nur zu finden war. Während wir dann auf unsere Bestellung warteten, überreichte mir meine Mutter ein Päckchen in glitzernd blauem Einband. Voller Spannung öffnete ich es mühelos und zum Vorschein kam ein blitzendes, blinkendes, rasend schnell aussehendes, ferngesteuertes Rennauto. Ich war sprachlos, denn genau so eines hatte ich mir seit zwei Jahren gewünscht, doch bisher nie bekommen. Und heute sollte es also mein sein, ich konnte mein Glück kaum fassen. Den Eisbecher nahm ich nur mehr am Rande und etwas benommen wahr, so groß war mein Stolz und ich konnte es kaum erwarten, das Auto zuhause endlich gänzlich auspacken und in Betrieb nehmen zu dürfen.
Als ich dann am Abend müde und zufrieden im Bett lag und meine Blicke stolz über mein neues Auto wanderten, fiel mir plötzlich wieder die Zündholzschachtel ein. Leise schlich ich mich zu meiner Hose und holte die kleine Schachtel aus der Tasche. Mühelos zerschnitt ich nun mit einer Schere das Band und konnte mit stockendem Atem endlich die Schachtel öffnen und die kleine Lade herausziehen. Was nun zum Vorschein kam, ließ mich jedoch erstarren... es war der niedlichste kleine Frosch, den ich je gesehen hatte, doch lag er nur mehr leblos auf einer samtenen, blauen Unterlage. Traurig und leer blickten seine Augen ins Ungewisse und mein Herz wurde schwer wie Blei. War es meine Schuld, da ich ihn so lange nicht befreit hatte? Meine Kehle schnürte sich zu und ich bekam kaum noch Luft. In diesem Moment kam meine Mutter ins Zimmer um noch einmal nach mir zu sehen und erfasste die Situation mit einem Blick. Schnell kam sie auf mich zu, umarmte mich und drückte mich wortlos eine ganze Weile an sich, bis sie sagte: „Komm, wir gehen ihn im Garten begraben, dann kommt er in den Himmel und es geht ihm gut“.

Wie ich nun so da lag an diesem Feiertag so viele Jahre später, dachte ich also wieder an diesen Frosch und an all die schrägen Gefühle, die er mir an diesem 7. Geburtstag damals beschert hatte. An meine Einsamkeit und Eifersucht, die ich fühlte, während Karli von all den anderen umringt und gefeiert wurde und an meinen unendlichen Schmerz und die große Trauer, die mir der kleine, tote Frosch verursacht hatte. Doch dann fühlte ich plötzlich die Liebe und das Verständnis, womit mir meine Mutter damals über diesen frühen schmerzlichen Verlust hinweg geholfen hatte und wurde von einer starken, inneren Ruhe erfüllt und wusste, dass ich von nun an Geburtstage zumindest wieder akzeptieren konnte. „Happy Birthday!“.


Montag, 09.03.2009, 18:05
Es ist vollbracht, es ist vorbei, ich habs geschafft! Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, jetzt das Studium abgeschlossen zu haben und nur noch auf meine Bestätigung des Diploms warten zu müssen. Juhuuuuu!!!!! Aber jetzt kommt die ganze Müdigkeit so richtig raus und die.... werde ich so richtig genießen und mal ein paar Tage nur das tun, wonach mir der Sinn steht. Also hoch die Gläser! :-) Und danke allen aufmunternden Kommentaren von Euch!